Vollversammlung der ACK Hamburg am 8. Februar 2018

Gastgebende Gemeinde war die NAK Hamburg-Lurup

Am Donnerstagabend, 8. Februar 2018, fand die erste Vollversammlung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Hamburg (ACKH) im neuen Jahr statt. Bereits in der Vollversammlung am 15. November 2017 war beschlossen worden, diesen Termin in der Neuapostolischen Kirche durchzuführen. Die Delegierten, Bezirksältester Wolfgang Hausmann und Hirte Michael Peper, hatten in die 2015 modernisierte und umgebaute Kirche in Hamburg-Lurup eingeladen.

Die Vollversammlungen beginnen jeweils mit einer Vorstellung der gastgebenden örtlichen Gemeinde. Der Vorsteher der Gemeinde Hamburg- Lurup, Evangelist Andreas Stuffer, gab einen kurzen geschichtlichen Überblick und erläuterte dann die Aktivitäten der Gemeinde. Besonders ging er auf die „Nacht der Kirchen“ ein, an der die Gemeinde in diesem Jahr bereits zum vierten Mal teilnehmen wird, und bei der die Beziehungen zu den beiden teilnehmenden Nachbargemeinden, der evangelisch-lutherischen Auferstehungs-Gemeinde und der katholischen St. Jakobus-Gemeinde, sich kontinuierlich weiterentwickeln.

Zu diesem einleitenden Begrüßungsteil waren etliche Geschwister der Gemeinde gekommen und nutzten wie die Delegierten der Kirchen die Gelegenheit zum Gespräch und Austausch. Der Hirte Michael Peper erläuterte den liturgischen Ablauf des neuapostolischen Gottesdienstes sowie die Funktion des Altars als Ort für die Feier der Sakramente, aber auch für die Gebete, Wortverkündigung und Segnungen.

Von den Delegierten wurden dann Fragen gestellt, etwa zur Feier des Heiligen Abendmahles mit Kindern, wie man Amtsträger werde, ob es Ordinationen von Frauen gebe oder wie sich die Neuapostolische Kirche finanziere. Pastor Uwe Onnen, der Vorsitzende der ACKH, berichtete von seinem Besuch in der Gemeinde HamburgEppendorf, dort hätte er für seine mitgebrachte »Kollekte« den herumgehenden Klingelbeutel vermisst; jetzt kenne er die Bedeutung der aufgestellten Opferkästen.

Abschließend feierte der Bezirksälteste Wolfgang Hausmann (Hamburg-Süd) eine kurze Andacht, der er das Bibelwort aus 1. Timotheus 2, 1 bis 5 zu Grunde legte: »So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit. Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus«.

Die Andacht schloss mit dem gemeinsam gesprochenen »Unser Vater« und dem Schlusssegen. Die eigentliche Vollversammlung der ACKH begann dann im Nebenraum der Kirche. Dort hatten einige Geschwister ein Buffet aufgebaut. Frau Pastorin Annette Reimers-Avenarius, Geschäftsführerin der ACKH, bat darum, der Gemeinde den Dank für die freundliche Aufnahme und das liebevoll hergerichtete Buffet auszurichten.