Vorvveihnachtliche Geschenke — Apostel Dirk Schulz in
Hamburg-Harburg

Obwohl es bis Weihnachten noch ein paar Tage hin waren, bekam unser Bezirk Hamburg-Süd am 16.12.2018 schon ein “Weihnachtsgeschenk“. Apostel Dirk Schulz hatte sich für einen Besuch in der Gemeinde Hamburg-Harburg angemeldet, zu welchem der gesamte Bezirk eingeladen war.

Dem Gottesdienst lag das Textwort aus Römer 13,12 zugrunde: “Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber nahe herbeigekommen. So lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts.”

Der Apostel ging in der Predigt darauf ein, dass man aus den Worten des Apostels Paulus dessen Sorge um die Gemeinde in Rom herauslesen könnte. Dabei erwähnte er, dass es auch in der Natur so geschaffen worden sei, dass auf eine jede Nacht ein Tag folge, die Dunkelheit werde vom Licht besiegt. Die Wiederkunft des Herrn sei unaufhaltsam, auch wenn es aktuell noch so dunkel sei.

Wir befinden uns heute auch in der Dunkelheit, genau wie damals die Mitglieder der römischen Gemeinde. Um sie zu bekämpfen, sind uns die „Waffen des Lichts“ gegeben. Aber was sind diese Waffen des Lichts? Apostel Schulz hob hervor, eine Waffe wäre z.B., Gutes zu tun. Man sollte keine Gelegenheit dazu auslassen und sich sagen: „Ach, das wird schon jemand machen!“  Unterlassung ist Sünde!  Er sprach auch das Umfeld an, in welchem man Gutes tun kann. Dabei fokussierte er den Blick auf unsere Nächsten, die Familie, den Ehepartner und die Kinder. Aber auch unser Freund, egal ob Christ oder nicht, oder auch die Arbeitskollegen gehören dazu.

 Auch dem lieben Gott können wir Gutes tun. Die Frage des „Wie?“  beantwortete der Apostel damit, dass man die Gebote halten könne, wie etwa den Feiertag zu heiligen, in den Gottesdienst zu gehen, dem Herrn Ehre zu gebieten und nach dem Glauben zu leben. Auch das Verhältnis unter den Geschwistern in der Gemeinde wurde in diesem Zusammenhang angesprochen: Wir sollen eine freudige, lebendige Gemeinde bauen und auch hier dem Nächsten Gutes tun.

Anschließend diente der Vorsteher der Gemeinde Nordheide, Priester Uwe Jacob, mit.

Priester Jacob ging auf den Gedanken der Geschenke ein und bezog sich auf das bevorstehende Weihnachten. Der Gottesdienst und die darin geäußerten Gedanken seien ein Geschenk des Heiligen Geistes.

Waffen sind etwas Gefährliches und man nimmt Abstand von ihnen, aus Angst. Doch nicht so bei den „Waffen des Lichts“. Sie sind etwas Gutes und Schönes. Eine Kerze z.B. ist eine Waffe des Lichts. Sie leuchtet nur schwach, aber in der Dunkelheit kann sie Orientierung geben.

Apostel Dirk Schulz ging im Anschluss noch auf den Schlaf ein, der üblicherweise für Menschen in der Nacht erfolgt. Im Geistigen kann der Schlaf eines Christen in der Nacht gefährlich sein, denn ein Schlafender sieht nicht die Gefahren, die auf ihn zukommen. Wir sind uns teilweise zu sicher, das Ziel zu erreichen, Ziel da wir ja versiegelt und immer in den Gottesdiensten sind. Das ist aber keine Garantie, es ist eine Grundlage. Wir sollen das Gute sehen und es praktizieren, also wirkliche Christen sein, die Anziehungskraft für den Glauben ausstrahlen.

Nach Sündenvergebung und Abendmahl bekam die Gemeinde Hamburg-Harburg auch noch ein ganz persönliches Geschenk. Der Diakon und Bezirksjugendchordirigent Florian Schröder wurde für die Gemeinde in das Amt eines Priesters ordiniert. Der Apostel wies darauf hin, dass dieses Amt ein Dienst ist. Man würde sein Dienen dadurch zeigen, dass man für die Empfangnahme des Amtes vor der Gemeinde und vor Gott niederknien würde.

Am Ende des Gottesdiensts wies Apostel Schulz noch auf die bevorstehende Ruhesetzung des Vorstehers der Gemeinde Buxtehude, Priester Detlef von Holten hin, welche am 06.01. 2019 ansteht. Neuer Vorsteher der Gemeinde werde der Vorsteher der Gemeinde Hamburg-Neugraben, Priester Frank Bayer, welcher beide Gemeinden betreuen wird.

Ebenso wurde noch vom Bezirksevangelisten Frank Freisleben eine „Ruhesetzung“ durchgeführt. Wie schon in der letzten Ausgabe des Gemeindebriefs angekündigt, hat unser Diakon in Ruhe Reinhard Brietenhahn die Aufgaben des Bezirksgemeindebriefs abgegeben. Mit einem Blumenstrauß wurde ihm für die langjährige Arbeit gedankt.