Ich sehe was ...

Apostel Dirk Schulz in Nordheide

Am Mittwochabend, den 22.05.2019, besuchte Apostel Dirk Schulz die Gemeinde Nordheide. 
Den Gottesdienst stellte er unter das Wort aus Lukas 15, 21 - 24: „Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße. Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an seine Füße und bringt das gemästete Kalb und schlachtet's; lasst uns essen und fröhlich sein! Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein.“
Nach dem Textwort sang der Chor „Singt ein Lied von Gott“. Besonders auf den Refrain „Gott ist da“ ging der Apostel ein. Gott ist immer für alle da, nicht später, sondern jetzt, er ist immer da. Er ist sofort für Dich da, ohne jegliche Verzögerung. Er ist für alle, ohne Ausnahme, da. 
In seiner Predigt erwähnte Apostel Schulz das bei Kindern beliebte Spiel „Ich sehe was, was Du nicht siehst, und das ist …“ Er erinnerte sich an die Fahrten in den Urlaub, die er in seiner Kindheit gemacht hatte, und wie seine Eltern versucht hatten, die Fahrzeit nicht zu langweilig werden zu lassen. Der Apostel sagte dann: „Ich sehe was, was Du nicht siehst und das ist schön!“ Er bezog dieses auf das Werk Gottes und stellte die Frage, ob man so auch über seine Schwestern und Brüder neben sich denkt oder vielleicht doch andere Gedanken vorherrschen.
Es wurde die Geschichte von zwei Personen erzählt, welche sich in einem Schmuckgeschäft aufhielten und die glitzernden und blinkenden Schmuckstücke betrachteten und deren Schönheit bestaunten. Aber ein Stein unter den Auslagen war matt und grau. Auf die Frage, was so ein doch hässliches Stück zwischen den Schönen machen würde, antwortete der Juwelier, dass es sich um einen besonderen Stein handeln würde. Nähme man diesen Stein - einen Opal- in die Hand, so würde er durch die Wärme zum wunderschönen Leuchten angeregt. Dieses Bild kann man auf die Gemeinde - auf den Nächsten- übertragen. Mit unserer Wärme sollen wir Schwester und Bruder zum Leuchten bringen. Manche sind durch die Umstände des Lebens „farblos“ geworden. Wir sollen uns unseres Nächsten annehmen, denn jeder ist etwas Besonderes.
In seiner Zugabe ging der Bezirksälteste Wolfgang Hausmann auf das Lied ein, welches die Sänger zum Wechsel sangen (Nummer 350, „Wohl mir, dass ich Jesum habe“). Der große Gott hatte seinen Sohn Jesus ins Leben gegeben, um zu zeigen, was er von den Menschen erwartet. Die Kernaussage dabei ist, dass Gott Liebe ist. Wir können immer zu ihm kommen und brauchen nicht zu zweifeln. Diese Liebe begleitet uns immer.
In diesem Gottesdienst  wurden auch zwei Kinder aus den Gemeinden Hamburg-Sinstorf und Buxtehude versiegelt. Der Apostel sprach hierbei auch davon, dass, wenn der Herr kommt, wir feiern werden, wie der Vater mit dem verlorenen Sohn es auch getan hat.
Am Ende des Gottesdienstes wurde für die Gemeinde noch der Priester T. K. als Vertreter des Vorstehers beauftragt.