Apostel Dirk Schulz dient den Gemeinden Neugraben und Buxtehude

Am Mittwoch, 23.10.2019, durfte die Gemeinde Neugraben sich auf hohen Besuch freuen: Apostel Dirk Schulz hatte sich angekündigt, und da gewöhnlich noch viel Platz in den Bänken war, war auch die Gemeinde Buxtehude zugegen.

Mit 108 Gottesdienstteilnehmern waren die ansonsten freien Plätze fast alle belegt und es wurden noch Stühle zugestellt. Der Apostel diente mit einem Textwort aus dem 23. Psalm, Vers 4: „Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.“

Zunächst ging der Apostel auf den kurz zuvor bekanntgegebenen und unerwarteten Heimgang unseres Bruders G. D. ein. Auch wenn wir durch das finstere Tal müssen und auch vor Unglück nicht gefeit sind, dürfen wir gewiss sein, das Gott nicht aufhören wird, uns zu lieben und uns auch in dunklen Stunden zur Seite steht. Immer wieder ging er auch auf das Bild der Schafherde und ihren Hirten ein. Ein Wort des Hirten und die Herde ändert die Richtung. Haben wir Vertrauen in Gottes Führung und seien wir dabei nicht nur „Fassadenchristen“, die nach außen hin zwar noch am christlichen Leben teilnehmen, sich aber innerlich bereits von der Nachfolge Christi verabschiedet haben. Wir haben eine wunderbare Verheißung und es ist an uns, diese durch unseren Wandel festzumachen.

Der Bezirksevangelist ergänzte das Dienen des Apostels, bevor dann unserem jüngsten Gemeindemitglied S. S. das Sakrament der heiligen Versiegelung gespendet wurde. Der Apostel wandte sich in seiner Ansprache auch an den großen Bruder F. und bat ihn, dem Baby im Arm der Mutter immer von Gottes guten Taten zu erzählen.

Am Ende des Gottesdienstes wurde unser Priester J. P. zur Ruhe gesetzt. Hier erinnerte der Apostel in seiner Ansprache an den Stammapostel, der kürzlich bei der Zurruhesetzung eines Bezirksapostels diesem auf den Weg gab, sich zukünftig nicht an seinen eigenen Predigten zu orientieren, sondern an den Predigten der dann aktiven Brüder am Altar.

Nach dem Gottesdienst war noch Zeit zum Verabschieden, für viele gute Wünsche oder einfach nur für einen Klönschnack bei Tee, Kaffee und Keksen.