Bezirkskindergottesdienst in Stelle

17.02.2013 - Stelle

Am 17. Februar hielt Bezirksältester Jürgen Rudnik in der Gemeinde Stelle einen Kindergottesdienst für alle Kinder des Bezirkes Hamburg-Süd. Als Bibelwort diente ein Teil des 7. Verses aus dem Jakobusbrief, 4. Kapitel: »Wiederstehet dem Teufel, so flieht er von euch.«
Er hieß die Kinder und die Begleitpersonen zu Anfang sehr herzlich willkommen und sagte dann: »Ich habe mich gefragt, wie hält man eigentlich einen thematischen Kindergottesdienst?« Er sei ja eine Übung für die Kinder für die regelmäßigen Gottesdienste. Und dann stellt sich die Frage zum Thema »Teufel«!
»Wie stellt ihr euch den Teufel vor? Gibt es für ihn noch andere Namen?« fragte der Bezirksälteste. Satan! Das heißt eigentlich »Ankläger«. Das ist der Gegenspieler Gottes. Gemeinheiten zu provozieren gehört zu seinen Aufgaben. Es gibt eine berühmte Geschichte in der Heiligen Schrift, die davon zeugt. Adam und Eva. Als Schlange verkleidet kam Satan zu Eva und forderte sie auf, von den verbotenen Früchten am Baum der Erkenntnis von Gut und Böse zu genießen. »… und ihr werdet sein wie Gott selbst«, sagte die Schlange (der Teufel) zu Eva.
Kaum hatten Adam und Eva davon gekostet, bemerkten sie, dass sie nackt waren. Das waren sie zuvor auch schon, aber sie hatten es nicht als schamhaft empfunden. Also flochten sie Feigenblätter als (Lenden-)Schurze und versteckten sich vor Gott, weil sie feststellten, etwas falsch gemacht zu haben. Gott rief sie, obwohl er natürlich wusste, wo sie waren. In aller Konsequenz hat er sie an sein Gebot erinnert, sie dann aus dem Paradies verwiesen und angekündigt, dass sie sterben müssten. Der Älteste erwähnte humorvoll, dass er beim Unkrautzupfen im eigenen Garten schon einmal den Gedanken gehabt hätte: Wenn ich Adam erwische, werde ich mit ihm reden!

Wenn Gott sagt, wir sollen gut miteinander umgehen, dann hält der Teufel dagegen. Die Frage einer Achtjährigen, »wie werden wir den Teufel wieder los?«, können wir entgegensetzen: Wir wollen keine Gemeinschaft mit ihm haben. Jakobus sagt, widersteht dem Teufel, denn er will Gottes guten Rat umkehren und mit Zwang Neid, Streit, Hass und Missgunst in unsere Herzen streuen. […] Wir machen nicht mit, wenn andere ausgegrenzt werden. Wir achten die Autorität unserer Eltern, Lehrer, denn sie meinen es gut mit uns. Wir lügen nicht, auch nicht mit einer Notlüge wollen wir nicht knapp an der Wahrheit vorbeiargumentieren. Denkt an Hiob. Hiob hat sich auch in der Drangsalszeit zu Gott bekannt und schließlich bekundet: Gott hat es gegeben und genommen, der Name des Herrn sei gelobt. Daraufhin hat ihn Gott reichlich gesegnet. Er hat dem Teufel widerstanden.
Evangelist Freisleben (Vorsteher von Stelle), Priester Hoffmann (Rotenburg) und Priester P. Kaufmann (Hamburg-Sinstorf) ergänzten das Dienen des Bezirksältesten.

W. Keil