Stammapostel Leber in Buxtehude

Am 28. April 2013 war die Überraschung in unserer Gemeinde groß. Der Stammapostel schritt vor unseren Priestern an den Altar. In seiner Begleitung Bischof Dirk Schulz. Eine Gruppe Jugendlicher sorgte mit dem Lied »All night, all day angels watching over me, my Lord.« für einen gebührenden Empfang. 

Matthäus 5,8 (»Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.«). Dieses Wort nahm der Stammapostel als Grundlage für den Gottesdienst. Des Weiteren zitierte er Sprüche 28,9: »Wer sein Ohr abwendet, um die Weisung nicht zu hören, dessen Gebet ist ein Gräuel.« Nach dem Evangelium zu leben ist ein täglicher Kampf. Glauben aus reinem Herzen, Liebe aus reinem Herzen, Hoffnung aus reinem Herzen – diese drei Aspekte sollen uns in unserem Glaubensalltag immer bewusst sein.

In einem Interview mit einem Journalisten fragte dieser den Stammapostel: »Glauben Sie wirklich an die Himmelfahrt Christi? Muss man das nicht eher psychologisch sehen?« Seine Antwort: »Natürlich glaube ich daran!« In diesem Sinne folgen auch wir dem Motto für das Jahr 2013 nach Matthäus 10,32: »Wer nun mich bekennet vor den Menschen, den will ich bekennen vor meinem himmlischen Vater«.

Der Stammapostel erinnerte sich an Besuche der Gemeinde Buxtehude in der Vergangenheit, die er in verschiedenen Positionen wahrgenommen hatte. Warum aber nun heute ausgerechnet Buxtehude? Eine geplante Auslandsreise nach Sambia hat der Stammapostel an seinen Helfer delegiert. Nun war Zeit für einen Gemeindebesuch. Aber welche? Die Wahl fiel auf Buxtehude, weil in unserer Gemeinde keine Konfirmation stattfand. In seiner Zeit als Stammapostel hat er vor vielen großen Gemeinden mit teilweise vielen Hundert Geschwistern gedient. »Da bebte die Erde.« Buxtehude, so stellte der Stammapostel fest, war für ihn »Klein Sambia«. 

Nach dem Gottesdienst gab es Kaffee und Gebäck. Der Stammapostel nahm die Einladung dazu gerne an, sehr zur Freude der Gemeindemitglieder. So ergab sich die Gelegenheit zu so manchem persönlichen Gespräch. Es war zu spüren, dass der Stammapostel sich bei uns »zu Hause« fühlte.

h.r.