Gottesdienst mit Apostel Steinbrenner am Bezirkstag in der FEH

Es wurde noch einmal richtig spannend. Alles war so rechtzeitig und seriös vorbereitet: das Programm, die Einladungen, der Ablauf. Keinen Einfluss hatten wir allerdings auf die Fertigstellung der stark renovierten Friedrich-Ebert-Halle. Mit großartigem Engagement der FEH-Verantwortlichen wurde die Baustelle dann doch noch in den Ort verwandelt, der vielen Geschwistern aus unvergessenen Segensstunden lieb und wert ist.

Unser Apostel hatte ein schönes Vorwort im kleinen Programmheft aufgeführt. Es steht in der Apostelgeschichte 2, 42 und lautet »Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet«. Dieser Inhalt mit dem aktuellen Textwort aus Philipper 4, 4 waren auch die Schwerpunkte des Gottesdienstes: die Freude über den Bezirkstag, das Wiedersehen mit vielen Geschwistern, die Gnade Jesu Christi, das Gebet und die Gemeinschaft.

Der Apostel gedachte dankbar der Pioniere, die vor 150 Jahren in kleinen unscheinbaren Anfängen, ganz in der Nähe in Hamburg-Borgfelde den Anfang der NAK unter Führung des Herrn erlebten. Sie haben trotz widriger Umstände nicht aufgegeben, sondern sind beständig geblieben. Damals waren die Voraussetzungen für eine weltweite Entwicklung des Werkes Gotte noch nicht gegeben. In lebendigen Organismen gibt es Veränderungen, die erleben wir auch im Werke des Herrn, wobei der Kern unverändert geblieben ist. Die Veränderungen mögen keinen unsicher machen, sondern die Freude darüber, dass sein Geist unserem Geist Zeugnis gibt, mag alles überstrahlen. Wir sind sicher an und in Gotteshand, das macht uns auch freudig und lässt keine Angst aufkommen. Weiter lenkte er die Gedanken auf das Glaubensziel, die Wiederkunft des Herrn – sie bewirkt eine tiefe Freude und wird uns staunend sagen lassen: »Nicht die Hälfte hat man mir gesagt.«

Bischof Novicic unterstrich das Gesagte und betonte noch einmal, dass man Freude nicht befehlen kann, sondern dass die Erkenntnis und die daraus erwachsene Freude ein Prozess, also eine Entwicklung ist. Er berichtet von einem Fußballfan, der sich sehr offen und eindeutig zu seinem Verein bekennt, obwohl er oft von diesem enttäuscht wurde. Wir werden nicht vom Herrn enttäuscht und das Pfingstwort in 2013 lautete: »Siehe dein Heil kommt«. Bezirksältester Rudnik betonte noch einmal seine Dankbarkeit für diesen Tag und bat alle Geschwister bei allen Veränderungen beim Herrn zu bleiben.

Dann wurde das Heilige Abendmahl gefeiert. Den Gottesdienst erlebten 554 Teilnehmer.