Bezirksapostel und Apostel am Karfreitag in Sinstorf

Am 3. April besuchten Bezirksapostel Rüdiger Krause und Apostel Jörg Steinbrenner sowie unser Bezirksältester Jürgen Rudnik und Bezirksevangelist Frank Freisleben mit den Vorstehern aus Hamburg-Süd die Gemeinde Sinstorf.

Der Bezirksapostel diente mit einem Wort aus Markus 15, 39: »Der Hauptmann aber, der dabeistand, ihm gegenüber, und sah, dass er so verschied, sprach: Wahrlich, dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen!«Zu Beginn las unsere Schwester Valeska J. aus der Bibel zu Jesu Kreuzigung und Tod aus dem Kapitel des Markus 15, 22 – 39: »Und sie brachten ihn zu der Stätte
Golgatha …«

Am Anfang ging der Bezirksapostel noch einmal auf den Stammpostelgottesdienst vom vorhergehenden Sonntag ein, auf die »Strategie« und das »Marketing« des Herrn Jesus und darauf, dass die Jünger auch nicht alles verstanden hätten. Dann kam er anschließend auf das Bibelwort. Er sprach über die innere Wandlung des Hauptmanns, der Jesus nach Golgatha zur Schädelstätte führte. Dieser erlebte die Worte: »Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!« (Lukas 23, 34), »Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein« (Lukas 23, 43), »Vater ich befehle meinen Geist in deine Hände!« (Lukas 23, 46), »Mein Gott, mein Gott warum hast Du mich verlassen?« (Markus 15 34)und »Es ist vollbracht« (Johannes 19, 30).

Der Bezirksapostel sagte: Er brennt darauf, einmal mit dem Hauptmann in der Ewigkeit reden zu können, um zu erfahren, wie dieser in wenigen Stunden zu dieser Erkenntnis und der Aussage kommen konnte. Weiter erwähnte er, dass der Herr Jesus in Liebe für die Erlösung aller Menschen
sorgte und zum Schluss auch für seine Familie. »Als nun Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er lieb hatte, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, das ist dein Sohn!« (Johannes 19, 26).

Apostel Steinbrenner ging in seinem Mitdienen auf den Psalm 73,23 ein: »Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand«. Er fragte, auch wenn wir nicht alles verstehen, wohin sollten wir sonst gehen? Dann griff er die Gedanken des Stammapostels noch einmal auf: Erst sollten die Jünger nicht über die Wunder des Herrn Jesus reden, später sollten sie davon berichten,
um den Unterschied zu anderen Menschen deutlich zu machen, da auch von diesen zur damaligen Zeit einige erstaunliche Wunder vollbringen konnten. Die Jünger verstanden das Verhalten des Herrn Jesus nicht, denn er hätte sich doch selbst befreien können, wenn er schon Tote auferwecken und andere Wunder vollbringen konnte; am Palmsonntag erst der Jubel und die Hoffnung der Menschen auf die Befreiung aus der Knechtschaft der Römer und dann folgte seine Kreuzigung. Der Apostel erwähnte, dass die Menschen auf ein Schauspiel aus waren und sich deshalb versammelten. Schlussendlich freute sich der Bezirksapostel über den Kindersegen in Sinstorf und versiegelte zum Ende des Gottesdienst sieben Kinder, die von ihren Eltern an den Altar gebracht wurden: Damian und Leila A., Kyra H., Emma K., Bjarne M., Janna N. und Fynn S.. 

GB