Bischof i.R. Gerhard Nerre verstorben

Der am 25. September 1923 geborene Bischof Gerhard Nerre, der vielen noch in bester Erinnerung ist, ging am 7. Mai 2015 heim. In seiner Traueranzeige wird 1. Mose 24,56 zitiert: »… haltet mich
nicht auf, denn der Herr hat Gnade zu meiner Reise gegeben. Lasst mich, dass ich zu meinem Herrn ziehe.«

Der Trauergottesdienst mit Bezirksapostel Krause und Apostel Steinbrenner fand am 21. Mai 2015 in der Neuapostolischen Kirche Hamburg-Harburg statt. Der Bezirksapostel legte dem Trauergottesdienst das Bibelwort aus Psalm 118,19 zugrunde: »Tut mir auf die Tore der Gerechtigkeit, dass ich durch sie einziehe und dem HERRN danke.«

In seinem Dienen betonte der Bezirksapostel, dass Bischof Nerre in seinem Leben vor manchem »Tor« gestanden hätte. Als sehr erfolgreicher Sportler in jungen Jahren standen ihm alle Türen ofen, um in dieser Hinsicht tätig zu werden. Aber er wählte das »Tor der Gerechtigkeit« und hielt sich zum Herrn und diente ihm in den verschiedenen Ämtern. Als Bischof war er in mehreren Bezirken tätig. Und in seinem
Beruf als Ausbildungsleiter in einem großen Unternehmen erfüllte er seinen Dienst zu 100 Prozent, auch wenn er am Sonntag spät in der Nacht erst nach Hause kam. Seine Geradlinigkeit und seine unbedingte Treue zum Herrn waren für alle, die ihn kannten, beispielhaft.

Der Bezirksapostel war gekommen, um zu trösten – und dies wurde bei der Trauerfamilie und allen, die an der Trauerfeier teilnahmen, auch so empfunden.

Die Beisetzung erfolgte im engsten Familienkreis. 

RB