»Meinst Du, er werde Glauben inden…?«

Bischof Beutz in Hamburg-Harburg

Was – einen Gottesdienst am Sonntagnachmittag – da kommt doch kein Mensch.« So die Meinung von Einigen. Und ob sie gekommen sind! Fast 300 Gläubige aus den Gemeinden Harburg, Nordheide, Rotenburg und Stelle-Winsen waren erschienen, um in unserer schönen Kirche in Harburg ihren neuen Bischof zu erleben.

Dieser hat mit dem Wort aus Johannes 6, aus 68 und 69: »Herr, wohin sollten wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes!« in überzeugender Art und Weise gedient. Er stellte uns die alternativlose Erwählung und Zukunft des Volkes Gottes vor Augen, aber auch die Reihenfolge von Glaube und Erkenntnis.

Er lobte den Bezirkschor, dirigiert von den Diakonen Sönke G. und Uwe J., der den Gottesdienst klein aber fein mit Liedern umrahmte.

Mitgedient haben Evangelist Olaf K. und Bezirksevangelist Frank F.. Sie vertieften das Dienen
des Bischofs mit dem Gedanken an eine »Jünger-Qualiikation« und der wunderschönen Herzenseinstellung der alttestamentarischen Ruth »Dein Gott ist auch mein Gott«!

Bei der Vorbereitung zur Feier des Heiligen Abendmahles zitierte der Bischof aus einem Kinderlied: »Gib acht, kleines Auge, was du siehst …«. Der Bischof erwähnte dazu: Achtgeben müssen wir selbst! Wir mögen achthaben auf unsere Taten: »Wenn ihr eine Straße überquert, achtet ihr doch auch auf
den Verkehr … habt also auch Acht, wenn ihr in der »Sünden-Rushhour« die Straßen überquert und meint nicht »ach die Sünde wird mich schon nicht anfahren!«

Nach dem Gottesdienst gab es manch schöne Begegnung, die im Foyer bei Kafee, Tee, Wasser und Fingerfood intensiviert wurde. Viel Positives kam an mein Ohr, dass eine Schwester zusammenfasste mit den Worten: »Das war fein, das sollte man wiederholen!«

J. R.