Versiegelung und Ruhesetzung

Am 19. August 2015 besuchte unserApostel Jörg Steinbrenner die Gemeinde Rotenburg. Da unser Bezirk ab 6. Dezember 2015 durch Apostel Dirk Schulz betreut wird, war dieses gleichzeitig sein letzter Gottesdienst in unserer Gemeinde. Dass unser Priester Hans-Joachim H. in den wohlverdienten Ruhestand versetzt wurde, war ein besonderer Schwerpunkt.

Der Gottesdienst stand unter dem schönen Wort »Der Herr wird für Euch streiten, und ihr werdet stille sein.« (2. Mose 14,14). Das bedeutet für uns, dass Gott bestimmt, was geschieht und wir alles
vertrauensvoll aus seiner Hand nehmen können. Er wird auch in unserer Zeit gegen alle Widerstände seinen Heilsplan zur Durchführung bringen und sein Werk vollenden.

In seinem letzten Mitdienen gab uns Priester H. den guten Rat »Nehmt aus jedem Gottesdienst etwas mit.« Er dankte allen für das, was ihm an Unterstützung, Fürbitte und Hilfe entgegengebracht wurde. Bei der Ruhesetzung würdigte der Apostel seine jahrzehntelange Tätigkeit in der Gemeinde. Insbesondere wurde die Arbeit an den Kindern bis hin zum Konfimandenunterricht und die Seelsorge für die älteren Geschwister erwähnt. Abgeleitet aus dem Namen Hoffann wies der Apostel darauf hin, wie viel Hoffung er immer wieder zu jeder einzelnen Seele gebracht hat. Er dankte ihm auch im Namen des Bezirksapostels und freute sich, dass er bereit ist, noch in besonderen Fällen weiterhin in der Seelsorge tätig zu sein. Der Bezirksälteste dankte ihm ebenfalls und überreichte ihm einen Blumenstrauß. Dieser ist auch ein Dank an seine Frau Edda, die ihm immer unterstützend zur Seite stand.

Auch der Kreis der Konfimandenlehrer ließ es sich nicht nehmen, Hans mit einem Blumenstrauß zu danken.

In diesem Gottesdienst konnte auch die Versiegelung unserer Andrea B. stattfiden. In seiner Ansprache wies der Apostel darauf hin, wie wichtig es ist, dass die Eltern alles mit Gebet begleiten. Er sagte wörtlich: »Du kannst deinen Glauben nicht vererben, du kannst nur deinen Glauben vorleben.« Zusätzlich gab er noch den Rat, dass viel mit dem Kind gesungen werden möge. Das sind Empfehlungen, die sich bei Umsetzung in allen Familien segensreich auswirken werden.

Nach dem Gottesdienst bedankte sich unser Bezirksältester beim Apostel und überreichte ihm als Abschiedsgeschenk eine Broschüre mit den Fotos der Amtsbrüder und deren Frauen aus dem Bezirk
Hamburg-Süd, eine Karte und einige nahrhafte Dinge, insbesondere mit Heidehonig, der die Süße des Evangeliums bedeuten sollte.

L.M.