Pony-Reiten nach dem Bezirks-Kindergottesdienst

Bezirks-Kindergottesdienst zur Einschulung in Hamburg-Sinstorf

Das Textwort ist der erste Teil eines Satzesaus 1. Mose 50, 20: »Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen«, (um zu tun, was jetzt am Tage ist, nämlich am Leben zu erhalten ein großes Volk.)

Der mit »Josefs Edelmut und Tod« überschriebene Abschnitt beschreibt in exemplarischer Weise, dass wir Menschen oftmals zwar planen – das ist übrigens auch notwendig und gut(!) – und uns dann
manchmal fragen, warum uns gerade jetzt wieder einmal etwas aus dem Ruder läuft und uns Unrecht geschieht. Josef hat sich dererlei Fragen gewiss auch gestellt, als er von seinen Brüdern bösartig »gemobbt« und nach Ägypten verkauft wurde. Ursprünglich hatten sie sogar vor, den
»Liebling des Vaters« wegen seiner Bevorzugung zu töten. Aber der zweitjüngste Sohn Jakobs vertraute Gott, der ihm einen »Kopf voller Wissen, eine Seele voller Glauben und ein Herz voller Freude« schenkte. Mit derartigen Gaben ausgestattet avancierte er schnell am Hof des Pharaos, obwohl er auch dort nicht unangefochten blieb und etliche Zeit im Gefängnis verbrachte. Doch weil er
Gott vertraute, segnete Gott ihn, sodass er zum zweitmächtigsten Mann in Ägypten aufstieg und sich in der Hungersnot gegenüber seinen Brüdern hilfreich, nicht nachtragend verhalten hat. Er vergalt nicht Böses mit Bösem, sondern handelte edel. Dazu hatte Gott ihn in seinem vorauseilenden Plan bestimmt und ermächtigt, nicht nur seine gesamte Familie vor dem Hungertod zu retten, sondern zum nachhaltigen »Segen für ein großes Volk« zu werden. Was lernen wir daraus? Der Mensch denkt und Gott lenkt!

Das heißt, wir können uns völlig wie in Abrahams Schoß in seine Hände fallen lassen und auf seine Führung verlassen, weil er nicht nur Lebensabschnitte, sondern alle Generationen, eben seine
gesamte Schöpfung und sein Erlösungswerk im Blick und Grif hat, von dem wir trotz mühsam zusammengetragener und prächtiger historischer Forschungsergebnisse und spekulativer  Zukunftsschau nur Bruchstücke übersehen

Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich die Kinder beim Ponyklub Ohlendorf. Und obwohl es zwischendurch einmal kräftig regnete, ist weder die Grillkohle erloschen, noch ist jemand von den Kindern hungrig oder durstig Pony geritten oder gar deswegen vor »Kraftlosigkeit« heruntergefallen. Selbst die Pony-Führer/innen winkten schließlich ab, noch den liebevoll zubereiteten Speisen und den fachmännisch gewendeten Grillwürstchen zuzusprechen. Alle sind satt geworden und gestärkt und
freudig von dannen gezogen.

WK