Seniorengottesdienst mit Apostel Schulz in Hamburg-Harburg

Mit großer Freude kam Apostel Dirk Schulz am 14. April nach Hamburg-Harburg, um mit den Geschwistern und mit dem großen Gott Gemeinschaft zu erleben. Zum Eingang wurde das Lied Nr. 261 gesungen: »Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren!« Der Apostel diente mit dem Bibelwort 1. Mose 12,1: »Und der Herr sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und aus deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Haus in ein Land, das ich dir zeigen will.« Der Chor leitete mit dem Lied »Herr, den ich tief im Herzen trage, sei du mit mir« die Predigt des Apostels ein.

Der Apostel brachte zum Ausdruck, dass die Senioren – das Rückgrat der Gemeinden – ein Beweis dafür sind, dass man bis ins Alter an seinem Glauben festbleiben kann. Mit Dankbarkeit hat der Apostel die Brüder angesprochen, die in früheren Jahren in Treue und Liebe in ihrem Amt gedient haben. Auch er hat dadurch im Glauben viel aufnehmen dürfen.

Auf das Wort bezogen sagte der Apostel, dass Abram, der später Abraham genannt wurde, es gewiss nicht immer leicht in seinem Leben hatte. Manche Anforderung hatte der liebe Gott an ihn gestellt. Rückschauend erscheint es vielleicht ganz einfach. Aber in den Situationen musste sicherlich auch ein Abraham manchen inneren Kampf ausfechten. Doch er hatte dem lieben Gott geglaubt und hatte ihm vertraut. Uns geht es heute auch nicht anders. Wir stehen mitten im Leben mit all den Situationen. Auch bei uns hat sich die uns gegebene Verheißung noch nicht erfüllt. Aber gerade die Senioren sind ein Vorbild, indem sie im Glauben an dieser Verheißung festhalten, dass der Herr bald wiederkommen wird, um uns zu sich zu holen. Dabei bleibt es nicht aus, dass auch wir heute manche Gemeinschaft und manches Haus verlassen müssen, beispielsweise das Haus der Überheblichkeit oder die Gemeinschaft derer, die am liebsten beim Alten bleiben wollen und Veränderungen ablehnen.

Mit diesen Hinweisen des Heiligen Geistes wird die Braut Christi bereitet. Und da gilt es, dem Herrn zu glauben und zu vertrauen. Zum Heiligen Abendmahl wies der Apostel darauf hin, auch das Haus der Unversöhnlichkeit zu verlassen, damit wir dem Herrn gefallen und volle Gnade empfangen können.

Bezirksältester Hausmann ging im Mitdienen auf das vom Apostel angesprochene Wort aus Prediger 3 ein: »Alles hat seine Zeit.« Er hatte sich heute auch mit diesem Wort beschäftigt, als er seine heutigen Aufgaben und sein Leben so überdachte, wie alles verlaufen ist. Manches hat sich verändert, aber auch heute hat der Apostel auf die Zukunftshoffnung hingewiesen. Und das ist, damals wie heute, unver- ändert geblieben. Dann wies der Älteste noch darauf hin, wie wichtig es ist, dass die Senioren sich auch um die Kinder und um die Jugendlichen kümmern, sie wichtig nehmen und an ihrer Entwicklung Anteil haben. Dies wirkt sich segensreich und die Gemeinschaft festigend für die Zukunft aus.

Nach dem Gottesdienst wurde der Apostel von Priester i.R. Walter G. vor der Gemeinde interviewt. Es wurden Fragen gestellt bezüglich der Veränderung seines Wohnsitzes und über die berufliche Entwicklung. Auch wurde er nach den familiären Verhältnissen gefragt und wie es ihm ergangen sei in den verschiedenen Amtsaufträgen.

Anschließend gab es noch Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen zu unterhalten. Die meisten Senioren haben dafür auch noch Zeit gehabt.