Doppelte Rubinhochzeit in Winsen – welch ein Reichtum

»Wir wollen einen Festgottesdienst erleben«, sagte der Bezirksälteste Rudnik am Anfang seines Dienens. »In unseren Herzen stehen Lob und Dank. Dabei wollen wir nicht vergessen, dass es auch Geschwister gibt, die es im Alltag schwer haben. 40 Jahre verheiratet – Rubinhochzeit – das ist etwas Schönes und Besonderes! Der Rubin ist ein edles Mineral aus der Familie der Korunde. Man sagt, es sei der König der Edelsteine und leuchtet in der Nacht. Seine Symbolik beinhaltet Feuer, Mut, Liebe, Lebenskraft und Leidenschaft. Und so stehen hier zwei Ehepaare mit je 40 Jahren Treue, Liebe, Beständigkeit und Zuneigung auf dem gemeinsamen Glaubens- und Lebensweg. Sie sind uns allen ein Vorbild und Ansporn.«

Der Älteste ging in seinem Dienen auch auf den Hamburger Jugendtag ein, in dem es um einen treuen Freund ging – Jesus. Im Textwort Sirach 6, 14-16 heißt es: »Ein treuer Freund ist ein starker Schutz; wer den findet, der findet einen großen Schatz. Ein treuer Freund ist ein Trost im Leben, wer Gott fürchtet, der bekommt solchen Freund.«

»Ein treuer Freund begleitet uns in allen Lebenslagen«, sagte der Bezirksälteste. Er nannte Beispiele wie Hiob, dessen Freunde sieben Tage lang schweigend bei ihm saßen, ihm durch die schwere Zeit geholfen haben. Berichtet wurde auch von Zachäus, der Ausschau hielt nach Jesus auf dem Maulbeerbaum und von Petrus, Paulus und Thomas, die – von Jesus belehrt –, auf den rechten Weg zurückgeführt und mit neuen Aufgaben betraut werden konnten.

»Ein Freund darf uns mit lieben Worten die Wahrheit sagen. Wir können zu Jesus, unserem Freund, in allen Lebenslagen und mit allen Dingen zu ihm kommen – er hilft! Er hat sein Leben für uns geopfert, und dadurch kann unsere Schuld durch das Abendmahl beglichen werden«, so der Bezirksälteste

Bezirksevangelist Hausmann erinnerte in seiner Predigtzugabe an ein Zitat, das Goethe zugeschrieben wird: »Die Liebe verbindet die Menschen, dass man nicht miteinander, sondern ineinander leben soll.« Wir sollen uns in andere und ihre Lebenssituationen hineinversetzen können und versuchen, sie zu verstehen. Das ist nicht nur in einer Ehe so, wir wollen untereinander Verständnis aufbringen.

Bevor der Älteste den Ehesegen aussprach, lobte er die beide Jubelpaare für ihre vorbildliche Haltung, dankte für die treue Mitarbeit im Werk des Herrn bis heute und bedankte sich auch bei den Ehefrauen für Ihre liebevolle Unterstützung.

K.Gerloff

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