Apostel Steinbrenner in Neugraben

Der im März ordinierte Apostel Jörg Steinbrenner absolvierte am 11. April seinen Antrittsbesuch in der Neuapostolischen Kirche Neugraben. Von der Gemeinde Neugraben erhielt er vor dem Gottesdienst eine Art Bildbuchmappe überreicht, die die Gemeinde und das aktive Gemeindeleben darstellt.

In seiner Predigt sprach Apostel Steinbrenner zunächst davon, welche Erwartungshaltung, welche Vorstellung wir als Geschwister an ihn als Apostel haben könnten. Zum Beispiel: Wie ist er? Wie denkt er? Er verglich die Situation mit einem gegenseitigen Beschnuppern und dem Beginn des näheren Kennenlernens.

Er sprach die Kinder der Gemeinde an, die in der erwähnten Mappe Gebetswünsche an den Apostel richteten. Diese lauteten u. a.: »Beten Sie für arme Kinder« oder »Beten Sie für kranke Kinder«. Apostel Steinbrenner war sichtlich berührt von diesen Bitten. Danach nahm er Bezug auf das vorgelesene Textwort und erläuterte den Geschwistern die Begebenheit von Philippus, Nathanael und Jesus. Jesus bezeichnete Nathanael als rechten Israeliten. Jedoch waren zuvor Vorurteile bei Nathanael gegenüber Jesus vorhanden. Nathanael äußerte sich: »Was kann aus Nazareth Gutes kommen!«

Vergleichbar mit der eben beschriebenen Situation riet uns Apostel Steinbrenner keine Vorurteile, keine Voreingenommenheit gegen niemanden – also unserem Nächsten – aber auch unserem himmlischen Vater gegenüber zu haben. Philippus forderte Nathanael auf: »Komm und sieh« – mit anderen Worten: Lass dich anstecken vom Wirken des Herrn – lass dich berühren vom Wort Gottes – wer kommt, sieht die Wirksamkeit Gottes und spürt die Kraft Jesu. Beide lieben uns. Der Apostel forderte auf, in der Nachfolge zu bleiben. Dabei helfen Glaubenserlebnisse. Diese »sehen« wir ganz genau – beten wir auch um welche? Bezirksältester Rudnik und Priester Bayer ergänzten mit ihren Zugaben die Predigt.

FB

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