Busreise der Harburger Senioren nach Fehmarn

Der Termin am 17. Mai stand schon lange fest, und wir freuten uns auf einen schönen Tag. Doch der Himmel ist grau und es regnet, als wir uns an der Abfahrtsstelle treffen. Dabei hatten wir alle die Hoffnung, dass die schöne »Sonneninsel Fehmarn« heute noch ihrem Namen alle Ehre machen würde. Unser Busfahrer stellt sich als Sigi vor und begrüßte uns.

Die Stimmung war gut. Mit Singen und mit lustigen Geschichten, die vorgelesen werden, verging die Fahrzeit schnell. Als wir dann über die Fehmarnsundbrücke fuhren, tatsächlich – da kam die Sonne hinter den Wolken hervor.

In Burg stieg die Reiseführerin in den Bus. Sie begleitete uns auf der Inselrundfahrt. Zunächst ging es in Richtung Osten durch hübsche kleine Inseldörfer und weiter in nördlicher Richtung nach Bannesdorf. Hier machten wir Mittagspause. Dazu will ich nur sagen: Das Mittagessen im Gasthof Meetz war einfach köstlich.

Gleich nebenan steht die evangelische Kirche St. Johannis. Sie wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut und ist die kleinste der vier Inselkirchen – und angeblich auch die schönste. Einige Geschwister haben sie sich auch von innen angesehen.

Durch blühende Rapsfelder, die als große leuchtend gelbe Flächen im Sonnenschein lagen und der Landschaft ihr typisches Gepräge gaben, fuhren wir weiter. Nächste Station war Puttgarden, wo der Fähranleger besichtigt wurde. Ein Fährschiff fuhr gerade ab, ein anderes kommt gerade von Dänemark. Weiter ging es im westlichen Teil der Insel unter anderem durch Petersdorf, wo die um 1250 erbaute evangelische Kirche mit ihrem über 60 Meter hohem Turm steht. Dieser Turm diente früher den Seefahrern zur Orientierung, erfahren wir.

Unsere Reiseleiterin erklärt uns »ihr« Fehmarn mit großer Begeisterung und man merkt, sie ist ein Kind dieser Insel. Sie erwähnte auch, dass es eine neu gebaute neuapostolische Kirche gibt. Die steht aber in Heiligenhafen, und deshalb finden auf Fehmarn keine Gottesdienste mehr statt.

Nach einem kurzen Abstecher zum Segelschiffshafen in Orth ging es wieder zurück nach Burg, wo sich die Reiseleiterin von uns verabschiedet.

Wir aber fuhren nochmal zum Ortsteil Burgtiefe, wo drei Hochhaushotels stehen, die durch einen langen sehr schönen Wintergarten miteinander verbunden sind. Dort machten wir unsere Gruppenaufnahme, und danach gab es im anliegenden Restaurant Kaffee und Torte.

Wie auf der Hinfahrt ging es auch auf der Heimreise im Bus lustig zu. Als wir dann gegen 19.00 Uhr planmäßig wieder in Harburg ankamen, verabschiedeten sich fröhliche Glaubensgeschwister nach einem schönen gemeinsamen Tag voneinander.

Manfred Cessak

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