Bezirkskindergottesdienst

Am Sonntag, 10. April 2011, fand um 10.00 Uhr der Bezirkskindergottesdienst in der Gemeinde Hamburg-Neugraben statt. Kinder-Orchester und Bezirkskinderchor sangen vor dem Gottesdienst und gestalteten den Gottesdienst mit ihren Liedern. Bezirksältester Jürgen Rudnik wählte ein Textwort aus 1. Johannes 3, aus 7: »Kinder, lasst euch von niemandem verführen!«
Er erklärte die Begriffe »Hinwendung und Abwendung«, indem er sagte, dass man sich nur einem zu- oder abwenden kann: Einem schaut man ins Gesicht und dem Anderen bietet man den Rücken an. Wir wollen uns Gott zuwenden und von dem Teufel oder Satan abwenden. Dann wurden Begriffe wie »Verführung« und »Zweifel« thematisiert, und wie schon die Schlange die ersten Menschen dazu bewegte, gegen Gottes Gebot zu verstoßen. Es wurde an Josef in Ägypten erinnert. Obwohl er unschuldig blieb, warf man ihn ins Gefängnis. Später wurde er als Traumdeuter bekannt und reich gesegnet.
Weitere Vorfälle von »Verführungen« betrafen Jesus Christus selbst (Matthäus 4), nachdem er 40 Tage gefastet hatte und der Teufel ihm nahelegte, aus Steinen Brot zu machen, sich von der Zinne des Tempels hinab zu werfen und ihm alle Schätze dieser Welt dafür anbot. Die versammelte Gemeinde sagte dann gemeinsam das Konfirmationsgelübde auf, bevor der Kinderchor sang.
Im Mitdienen unterschied Priester Uwe Jacob (Buchholz) noch zwischen »führen« und »verführen« und wies auf den Mut eines David hin, der nicht auf seine Stärke, sondern auf die Stärke Gottes baute und obsiegte.
Priester Günter Kaufmann aus Buxtehude wies in seinem Predigtbeitrag darauf hin, dass man Obacht geben sollte, wer es gut mit uns meint. Mit dem lieben Gott durch »Beten« in Kontakt treten, und nicht wie Eva fragen, ob Gott Adam wohl gesagt hätte, dass...; oder er es richtig verstanden hätte etc.
Wichtig bleibt, sich bei allem, was man tut, zu fragen: betrübe ich den lieben Gott; was du auch tust, bedenke das Ende! Der liebe Gott hat dich stets lieb, deinen Eltern kannst du vertrauen, aber allen anderen, denen wir gleichgültig sind, denen wollen wir nicht folgen!

W. Keil

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