Nimmer vergeht, was du liebend getan...

Wohl jeder von uns hat schon einmal Kraft, Frieden und Trost aus den Texten und Melodien der Lieder bei Trauerfeiern empfangen. Dabei bringen die Sänger oft große Zeitopfer und mühen sich ab mit den Mappen und Büchern des Liedmaterials. Für all dieses und für das liebende Herz, welches bei allen Aktivitäten mitschwingt wollte der ich einmal von Herzen »DANKE« sagen.

Die Chöre stehen bei Trauerfeiern direkt im Blick der Öffentlichkeit. Sie setzen sich oft aus Sängern aus verschiedenen Gemeinden und aus bereits »pensionierten« Sängern/innnen zusammen. Um hier eine Harmonisierung zu bewirken wurden gemeinsame Übungsstunden angeregt.

Die erste Übungsstunde dieser Art fand am 2. März 2010 in unserer Kirche in Stelle statt. Uwe Jakob (FBM) Fachberater für Musik führte mit Gefühl und Sachkenntnis durch die »Klippen« der Neuerungen und über 60 Sängerinnen und Sänger machten engagiert mit.

Am Ende dieser Stunde sagte eine Schwester: »War das schön – wie ein Gruß aus der Ewigkeit – heute ist der Sterbetag meines Mannes«. Geplant sind weitere Übungsstunden jeweils kurz vor dem Gottesdienst für die Entschlafenen.

Zur Entlastung der Sänger ist eine kleine Mappe mit einer autorisierten Auswahl von Liedern für Trauerfeiern in Arbeit, die bei der nächsten Übungsstunde am Dienstag, dem 29. Juni 2010 um 19.45 Uhr in der Kirche in Harburg vorgestellt wird. Eingeladen zu dieser Stunde sind alle aktiven Sänger der Gemeindechöre, alle »pensionierten« Sänger/innen, die noch auf Trauerfeiern die Chorarbeit unterstützen und alle Dirigenten.