„Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel
und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet“
(Apostelgeschichte 2, 42)

Liebe Glaubensgeschwister, liebe Gäste des "Bezirkstages" des Bezirkes Hamburg-Süd!

Mit großer Dankbarkeit und Freude schaue ich auf den »Bezirkstag« des Bezirkes Hamburg-Süd im Jubiläumsjahr unserer Kirche. Dieser Tag ist von einem reichhaltigen und abwechslungsreichen Programm für alle Altersgruppen geprägt.

Diesem Grußwort habe ich das oben zitierte bekannte Wort aus der Apostelgeschichte vorangestellt. Es beschreibt markant die erste christliche Gemeinde in Jerusalem. Wir leben in einer Zeit ständiger Veränderungen auf vielen Gebieten des Lebens. Dies ist ein Teil des menschlichen Fortschrittes. Stillstand würde letztlich zur Erstarrung führen. Auch in unserer Kirche hat es Verlauf unserer 150-jährigen Kirchengeschichte manche Veränderungen gegeben. Dies betrifft äußerliche Dinge ebenso wie Schärfungen in der Lehre. Gleichwohl ist der Kern unseres neuapostolischen Glaubens unverändert, also »beständig« geblieben. Hierzu zählt der feste Glaube an die Wiederkunft Jesu Christi und die Überzeugung, dass der Herr in heutiger Zeit durch seine Apostel Seelen auf dieses großartige Ereignis vorbereitet.

Dieser »Bezirkstag« lässt uns auch eine herzliche Gemeinschaft des Glaubens erleben. Neben fröhlichen, geselligen und unterhaltsamen Aktivitäten werden wir Gelegenheit haben, uns auch über wichtige Themen des Glaubens auszutauschen. In diesem Zusammenhang möchte ich den Vortrag unseres Bezirksapostels i.R. Schumacher erwähnen. Ich bin sicher, dass dieser uns »Appetit« machen wird, noch tiefer in dieses wichtige Grundlagenwerk unseres neuapostolischen Glaubens einzudringen. 

Im Mittelpunkt des »Bezirkstages« steht der Gottesdienst. Mögen alle Gottesdienstteilnehmer in Wort und Sakrament die Nähe des Herrn tief in ihrer Seele verspüren und hieraus Kraft, Trost, Freude, Ermunterung und Erbauung erleben. Diesen Wunsch tragen wir dem Herrn gern im Gebet entgegen.

So wünsche ich uns allen einen gesegneten Erleben des »Bezirkstages« als ein Fest des Glaubens in herzlicher Gemeinschaft. Gleichzeitig danke ich allen, die dieses Ereignis mit viel Engagement und kreativen Ideen vorbereitet haben.

Herzliche Grüße
Jörg Steinbrenner