Gottesdienst mit Apostel Dirk Schulz in Harburg

Weil die Gemeinde HH-Sinstorf seit Jahresbeginn an den Mittwochabendgottesdiensten in Harburg teilnimmt, konnten die Geschwister aus beiden Gemeinden das Wirken des Apostels an diesem Buß- und Bettag erleben.

Apostel Schulz diente mit dem Bibelwort: Luk. 19,7+8 Da sie das sahen, murrten sie alle und sprachen: Bei einem Sünder ist er eingekehrt. Zachäus aber trat herzu und sprach zu dem Herrn: Siehe, Herr, die Hälfte von meinem Besitz gebe ich den Armen, und wenn ich jemanden betrogen habe, so gebe ich es vierfach zurück.“

In seinem Dienen erwähnte Apostel Schulz, dass Zachäus begehrte, Jesus zu sehen. Dem ging sicherlich eine innere Einsicht über seine Lebenssituation voraus. Jesus kehrte sogar in seinem Haus ein. Nach dieser Begegnung hatte Zachäus das Bedürfnis, den Menschen, denen er zu viel abgenommen hatte, alles wieder gut zu machen. Jesus erkannte darin die völlige Veränderung seiner Verhaltensweise und konnte daher sagen: „Heute ist diesem Hause Heil widerfahren.“ Daraus leitete Apostel Schulz ab, dass auch wir erst zur Einsicht kommen müssten, bevor wir umkehren und neu handeln könnten. Solch ein Veränderungsprozess möge nicht nur auf den Buß- und Bettag beschränkt sein, sondern sich in jedem Gottesdienst vollziehen. Dann sei Gott  immer mehr erlebbar.

Priester Marcel K. wies darauf hin, dass wir dem lieben Gott nicht nur persönlich bekannt seien, sondern ihn auch ganz persönlich erlebten in der Zusage : „Dir sind deine Sünden vergeben.“ Außerdem könnten wir Gott auch mit seiner Veränderungskraft erleben, wenn wir ihn innerlich aufnähmen.

Hirte Hoop führte aus, dass Zachäus Jesus nicht nur sehen, sondern ihn auch in seiner verändernden Kraft erleben durfte. Nicht nur Jesus hatte eine besondere Ausstrahlung. Auch Zachäus wird durch seinen deutlichen Sinneswandel eine besondere Ausstrahlung auf seine Umgebung bewirkt haben. Möge der Buß- und Bettag durch diese Begebenheit des Zachäus auch für uns eine vertiefte Hinwendung zu Gott bewirken – eine Heimkehr zu Gott.

Am Ende dieses Gottesdienstes führte Apostel Schulz noch Amtshandlungen durch, indem für die Gemeinde Harburg ein Diakon in den Ruhestand und für die Gemeinde HH-Sinstorf zwei Diakoninnen gesetzt wurden.