Festgottesdienst mit dem Apostel

Die Kirche in Buxtehude war gut gefüllt, als man gemeinsam mit den eingeladenen Gemeinde Neugraben und Finkenwerder am 26.08.2026 den Besuch unseres Apostels Dirk Schulz erwartete.

Der Apostel diente mit dem Bibelwort aus Jakobus 5, 8:

“Seid auch ihr geduldig und stärkt eure Herzen; denn das Kommen des Herrn ist nahe.”

Ein großer Chor gebildet aus den drei Gemeinden sang begleitet vom Klavier das Lied “Mache dich, mein Geist, bereit” und drückte damit die erwartungsfrohe Haltung der Gemeinde auf das Dienen des Apostels aus. Darin legte der Apostel den Schwerpunkt zum einen auf das nahe Wiederkommen Jesu Christi und zum anderen, was es bedeutet, diese in Geduld zu erwarten.

Die Geduld verdeutlichte er mit dem Beispiel eines Landwirts. Dieses Beispiel nennt der Apostel Jakobus in den Versen davor. Der Landwirt wartet auf den Früh- und Spätregen und verrichtet in dieser Zeit geduldig seine Arbeit auf dem Ackerfeld. Er steht nicht am Fenster und schaut zu, sondern ist aktiv. So sollen auch wir aktiv sein, auf unserem Ackerfeld, d.h. im Alltag, in der Begegnung mit unseren Mitmenschen. Sie sollen erleben, dass wir auf die Wiederkunft Christi warten. Der Apostel wies darauf hin, dass das die Hauptaufgabe der Apostel ist, das nahe Wiederkommen Jesu zu predigen, unaufhörlich und in Geduld. Darüber hinaus erinnert er uns an die ersten Christen, die beständig blieben, in der Apostellehre, im Brotbrechen, in der Gemeinschaft und im Gebet.

In dem Gottesdienst empfing unser Bruder Peyman F. das Sakrament der Heiligen Versiegelung. Bewegt beantwortete er die Frage des Apostels mit:  “Aus tiefstem Herzen, Ja!”

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls wurden der Gemeinde noch drei Amtsgaben geschenkt, Diakon Julian B. wurde in seinem Amtsauftrag bestätigt, Oliver S. empfing das Diakonenamt und Eric F. empfing das Priesteramt.

Wie bereits in der Predigt betonte der Apostel bei der Ansprache, dass Gott uns sieht und weil er uns sieht, gibt er uns auch Ansehen, nicht unbedingt vor den Menschen, aber vor Gott.

Der Chor verabschiedete die Gemeinde mit dem Lied “Gut, dass wir einander haben”.